Individuelle Wickelmethoden für jedes Babyalter

Wenn du dein Baby mit einer Stoffwindel wickeln möchten, gibt es dazu mehrere Möglichkeiten. Dies ist natürlich abhängig davon, welches Windelsystem du verwendet. In jedem Fall solltest du auf die Bedürfnisse und die Größe deines Babys achten.

Mit der Ein- und Zwei-Höschen-Windel geht’s einfach
Die Ein-Höschen-Windel ist einfach anzuwenden, im System ähnlich wie eine Wegwerfwindel. Wichtig ist, dass sie perfekt passt und die Beinabschlüsse bündig sind. Dazu öffnest du die Windel und legst sie auf, dann steckst du die Saugeinlage in die dafür vorgesehene Tasche. Streiche die Windel komplett flach, bevor du das Papiervlies auflegst und auf die richtige Breite falten. Dann legst du dein Baby auf die Windel und ziehst den Vorderlatz zwischen den Beinchen hoch, um die Stoffwindel zu verschließen.

Wenn du lieber eine Zwei-Höschen-Windel verwenden möchten, brauchst du dazu eine Saugwindel und eine extra Überhose. Dann legst du das Papiervlies darüber, das durchaus über die Windelränder hinausragen kann. Anschließend legst du dein Baby darauf und verschließst die Windel, in dem du den Vorderlatz der Stoffwindel zwischen den Babybeinchen durch ziehst. Damit die Windel richtig schließt, verwenden du am besten einen Klett- oder Druckknopfverschluss.

Mit einer quadratischen Windel wickeln
Mit dieser Technik verwendest du die einfachste Art, eine Windel zu falten. Du legst die Windel so, dass das spitze Ende nach unten zeigt, bevor du das Ganze einmal der Querseite nach zum Dreieck falten. Dann legst du die Saugeinlage ein und wickelst das entstandene Dreieck um Baby’s Körper, indem du die untere Ecke zwischen den Babybeinen auf den Bauch ziehst. Dann legst du eine seitliche Ecke darüber und steckst das Ende auf der anderen Seite zwischen Baby und Stoff fest. Auf der anderen Seite machst du das Gleiche, ohne einer zusätzlichen Befestigung. Wenn du jedoch zusätzlichen Halt möchtest, kannst du eine Snappi Windelklammer verwenden. Dann ziehst du deinem Baby eine gut sitzende Überhose darüber, am besten mit Klettverschluss.

Dreieck mit Steg falten
Mit dieser Faltmethode machst du aus einer einzelnen Windel quasi ein Dreieck mit einer Saugeinlage. Dies hat den Vorteil, dass der Stoff vor allem in der Hauptnasszone des Babys vorhanden ist. Vor allem vor Neugeborene ist diese Wickelmethode perfekt geeignet. Wenn dein Baby schon größer ist, ist das Dreieck meist recht schnell zu klein. Die Wickeltechnik ist einfach, denn du legst die Windel mit dem geraden Ende nach unten, bevor du sie einmal der Länge nach faltest. Dann quer falten und den rechten oberen Zipfel der Stoffwindel auf die linke Seite ziehen. Damit liegt das Dreieck über dem Quadrat. Nun solltest du die gefaltete Windel einmal umdrehen, damit über dem Dreieck das Quadrat liegt. Dieses nun ein- oder zweimal einschlagen, damit sich mitten im Dreieck der Steg bildet. Dieses wickelst du nun um dein Baby, das du vorher auf die Stoffwindel gelegt hast. Die Windel braucht keine extra Befestigung, allerdings kannst du – ebenso wie bei der Dreieck-Wickelart – eine Snappi Windelklammer benutzen. Nun ziehst du wieder die Überhose deinem Baby an.

Die Falttechnik Drachen entspricht den Bedürfnissen des Babys
Hebammen empfehlen meist zum Wickeln mit Stoffwindeln die sogenannte Falttechnik des Drachen. Diese entspricht perfekt den individuellen Bedürfnissen deines Babys. Denn der meiste Stoff befindet sich im Hauptnassbereich. Die Technik ist einfach, denn du legst die Windel mit dem spitzen Ende nach unten, bevor du die seitlichen Ecken einschlägst. Dann schlägst du die obere und untere Ecke zur Mitte hin ein, bevor du die Längsseiten an der Mitte einschlägst. So entsteht ein kleiner Wall als Auslaufschutz. Sobald du dein Baby auf die Windel gelegt hast, ziehst du den unteren Teil der Windel durch die Beine auf den Bauch und schlägt die seitlichen Teile nacheinander darüber.

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